Nach der Messe: die ersten zehn Werktage
Der Auftritt endet nicht mit dem Abbau. Ein realistischer Wochenplan für Follow-up, ohne das Vertriebsteam zu überfordern.
Viele Teams planen den Messestand monatelang und das Follow-up in einer Stunde am Freitag danach. Das reicht selten.
Tag 1–2: Sichten, nicht schreiben
Alle Notizen, Visitenkarten und Fotos an einen Ort. Duplikate markieren. Noch keine Massenmail.
Tag 3–4: Priorisieren
A-Kontakte: konkreter Bedarf und Zeitfenster. B: Interesse ohne Termin. C: Sammler. Nur A und B bekommen persönliche Ansprachen.
Tag 5–7: Schreiben und anrufen
Kurze Mails mit Bezug zum Gespräch („Sie nannten die Linie in Flensburg“). Telefon für A-Kontakte am Vormittag.
Tag 8–10: Termine und Übergabe
Kalenderblöcke setzen, interne Übergabe an den Vertrieb mit Kontext — nicht nur Name und Firma.
Wenn die Liste länger als 80 Kontakte wird, lohnt sich externe Unterstützung: Nachmesse-Follow-up.